Der mobile Kunde

Von |2018-10-19T12:37:45+00:0017. August, 2016|CRM, Zu Gast|0 Kommentare

Ein Artikel von Theresa Eisel, Werkstudentin bei DYMATRIX

Große Chance für den Handel: Mobile Commerce

Smartphones sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Wir nutzen sie zur schnellen Kommunikation, als Navigationssystem oder schlicht als Mittel zum Zeitvertreib. Immer öfter werden sie nun auch zum Online-Shopping benutzt. Auf dem Weg zur Arbeit noch schnell das neue Lieblingsbuch bestellen, die aktuellen Reisetrends recherchieren oder die braunen Lederschuhe ordern. Für Online-Händler sind ihre allzeit surfenden Kunden eine große Chance.

Aus E-Commerce wird M-Commerce

Früher hat man gezweifelt, ob Menschen auf den winzigen Displays überhaupt einkaufen würden. Heute ist aus einem vermuteten Trend Realität geworden: Mehr als 50 Prozent des weltweiten E-Commerce-Traffics kommt bereits über Smartphones [1]. Klassisches E-Commerce entwickelt sich immer weiter zum Mobile Commerce, dem Einkaufen über das Smartphone. Das zeigen auch die veröffentlichten Zahlen vom deutschen Anbieter von Datenanalyse-Software Webtrekk. Im Fokus steht die Nutzung des Internets im vierten Quartal 2015 in Deutschland.

Quelle: Webtrekk/t3n

Demnach ist die Nutzung von PC und Laptop zuletzt auf unter 60 Prozent gefallen, umgekehrt lassen sich fast 30 Prozent aller Internet-Verbindungen auf Smartphones zurückführen – Tendenz steigend. Beim Online Shopping haben Mobilgeräte sogar deutlich aufgeholt: Mit 49 Prozent entfällt fast die Hälfte aller Transaktionen auf Mobile Commerce (37 Prozent Smartphone; 12 Prozent Tablet).

Daher ist einer der Mobile Commerce-Trends 2016, die Entwicklung besserer Lösungen für das mobile Bezahlen. In den USA hat das Vorweihnachtsshopping bereits gezeigt, welches Potenzial im mobile Shopping steckt: 57 Prozent des Traffics und 30 Prozent der Umsätze haben Smarthones generiert [2]. Der Online-Handel schwappt auch so langsam in den Social Media Bereich über. Das neue „Canvas Ad Format“ auf Facebook, der Twitter „Buy Button“ und die „buyable pins“ auf Pinterest erleichtern das Shoppen in den Sozialen Netzwerken seit letztem Jahr. Und mit welchem Endgerät surfen wir am meisten auf Facebook und co? Mit dem Smartphone.

Wie sieht der typische Mobile Commerce-Kunde aus?

Der digitale Kunde von heute möchte überall shoppen und kennt dabei keine Ladenschlusszeiten. Egal ob am klassischen PC bei der Arbeit, in der Bahn übers Smartphone oder via Tablet abends auf der Couch. Dabei erwartet er ein intuitives, auf das Endgerät abgestimmtes Shopping-Erlebnis. Deshalb ist eine Optimierung der Webseite für die unterschiedlichen Devices unabdingbar.

Mit einem Blick in die Zukunft ist auch die Vorstellung vom Mobile Commerce-Kunden von morgen interessant. Innovative Techniken wie Smart Glasses, Smart TV´s und Smart Watches sind neue mögliche Shopping-Channels im Alltag des Endkunden und eine weitere Herausforderung für den Händler.

Mehr zum Thema:
Warum der kanalübergreifende Kundendialog immer wichtiger wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.

[1] Onlinehändler News: Mobile Commerce – Shopping to go (26.01.2016).[2] t3n: Mobile-Commerce-Trends 2016 (20.01.2016).

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