Business Analytics – Business Intelligence von Morgen

Von | 2018-01-09T09:18:36+00:00 16. Februar, 2017|Zu Gast|0 Kommentare

Ein Artikel von unserem Partner Pyramid Analytics B.V.

Was einst als Business Intelligence (BI) Mitte der 2000er Jahre begonnen hat, hat sich seitdem permanent und konsequent weiterentwickelt. Mittlerweile sprechen Industrievertreter und Experten von Business Analytics.

Betrachtet man die Entwicklung von BI näher, lassen sich nicht nur Phasen erkennen, die Technologietrends und Anwenderbedürfnisse reflektierten, sondern wahre Generationen definieren.

Die Anfänge von Business Intelligence – Die Macht der Größe

Die erste Generation von BI prägten Global Player wie SAP, Oracle und IBM. Daher überrascht es nicht, dass sich alles um die Größe dreht: mächtige Firmen bieten mächtige Lösungen an. Diese Unternehmenslösungen haben jedoch den Nachteil, dass sie so komplex sind, dass sie von der IT-Abteilung bedient und kontrolliert werden. Die Bereitstellung von betriebsspezifischen Einsichten und Berichten obliegt ausschließlich der IT. Auch wenn diese Konstellation eine Beschränkung darstellt, werden die auf diese Weise gewonnen Erkenntnisse als so werthaltig erachtet, dass man daran festhält (und weiterentwickelt).

Unternehmen die eine BI-Lösung für das Unternehmen einsetzen wollen, müssen sich entscheiden, ob sie eine individuelle Lösung entwickeln lassen oder ein Standardsystem anschaffen. Letzteres ist jedoch nicht nur kostspielig, komplex und unflexibel, sondern bringt auch ein gewisses Maß an Unsicherheit aufgrund der proprietären Architektur mit sich.

BI 2.0: Webbasierter Ansatz für mehr Flexibilität

Die Evolution macht auch vor BI nicht Halt. Die zweite Generation ist vom webbasierten Ansatz geprägt, um Abfragen von Unternehmensdaten durch Mitarbeiter in Echtzeit zu ermöglichen. Dies gilt als wahrer Meilenstein und löst die proprietären Systeme der ersten BI-Generation endgültig ab.

BI 2.0 ist deutlich flexibler. Die Lösungen werden nun gemeinsam von der IT und den Anwendern gesteuert, was nicht nur Erleichterung für die IT bringen solle, sondern auch mehr Flexibilität für Business-Anwender. Letzteren soll damit ermöglicht werden, Informationen selbstständig zu „erforschen“ (Data Explorer). Allerdings zeichnet sich ab, dass die Lösungen zwar mehr Leistung, Skalierbarkeit, Flexibilität und Einfachheit für die IT bieten, nicht jedoch für die Business-Anwender.

Außerdem treten zwei zentrale Herausforderungen auf:

  1. Die Notwendigkeit, visuelle Analysen bereitzustellen, die die Anforderungen der Business-Anwender erfüllen.
  2. Die Notwendigkeit, diesen Business-Anwender-orientierten Ansatz mit geeigneten Governance-Mechanismen auszustatten, die den Anforderungen der IT entsprechen.

BI 3.0: Analysen für jedermann

Während bei BI (1.0) und BI 2.0 die Lösung im Fokus steht, geht es bei BI 3.0 um den Business-Anwender bzw. die Entscheidungsträger. Sämtliche Mitarbeiter sollen schnellen Zugang zu relevanten Informationen haben, diese analysieren, Berichte erstellen und zur weiteren Bearbeitung mühelos teilen können. Mitarbeiter sollen weder durch Datenkomplexität gehemmt noch auf das Fachwissen der IT angewiesen sein, um Informationen zu erschließen und nutzen zu können.

Ziel von BI 3.0 ist es, eine breite User-Adoption zu erreichen und die Nutzung zum Kernbestandteil eines jeden Unternehmens zu machen. Diese Bewegung ruft die Generation der Desktop-Tools hervor. Da Anwender, oftmals ohne das Wissen der IT-Abteilung, Lösungen auf ihre Desktops herunterladen, entstehen Datensilos und Chaos. Wenngleich Anwender nun die gewünschte Flexibilität haben, bezahlen Unternehmen dafür einen hohen Preis: Skalierbarkeit, Verwaltung von Daten, Sicherheit und Konsistenz werden deutlich beeinträchtigt. Statt einer einzigen Datenversion gibt es auf einmal mehrere, was die konstruktive Zusammenarbeit erschwert und die Zuverlässigkeit der Auswertungsergebnisse beeinträchtigt.

BI 4.0: Business Analytics

Mittlerweile sind wir bei der 4. Generation angekommen: Business Analytics. Sie zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie Daten verschiedenster Quellen zusammenführt, sondern für Analysen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heranzieht und aufeinander bezieht. Dabei bildet der soziale und kollaborative Fokus die selbstverständliche Basis. BI-Lösungen müssen Medienunabhängig genutzt werden können, so dass Anwender die richtigen Informationen zur richtigen Zeit in der richtigen Form nutzen, verarbeiten, senden und empfangen können.

Pyramid Analytics BI Office gehört zu dieser Generation. Die Lösung vereint nicht nur die zentralen Elemente aller zurückliegender Generationen, sondern schafft die Balance zwischen der Einfachheit und Flexibilität, die Anwender fordern, und der Sicherheit und Kontrolle, die Organisationen benötigen.

Mit der ausgereiften, webbasierten Plattform, die sämtlichen Ansprüchen gerecht wird, haben bereits Unternehmen wie Siemens, der vdek, Voith, VW die Transformation zur datengestützten Organisation erfolgreich gemeistert.

 

Ressourcen zum Thema

  1. Woodie, Alex (26.08.2015): Why Gartner Dropped Big Data Off the Hype Curve, URL: https://www.datanami.com/2015/08/26/why-gartner-dropped-big-data-off-the-hype-curve/ (Stand: 14.02.2017)
  2. Olavsrud, Thor (27.02.2012): What does Big Data mean? Term causes concern and confusion, URL: http://www.techworld.com/storage/what-does-big-data-mean-3340343/ (Stand 14.02.2017)
  3. Lachlan, James (11.04.2014): Defining Business Intelligence 3.0, URL: http://www.smartdatacollective.com/yellowfin/195811/defining-business-intelligence-30 (Stand: 14.02.2017)
  4. Wikipedia: Business Intelligence 2.0, URL: https://en.wikipedia.org/wiki/Business_Intelligence_2.0 (Stand 13.02.2017)
  5. Pyramid Analytics Website

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