• SaaS und On-Premise im Vergleich

SaaS vs. On-Premise-Software? Wo ist der Unterschied?

Von |2019-02-07T13:58:25+00:007. Februar, 2019|Marketing Automation|0 Kommentare

Genau das fragen sich nicht wenige Unternehmen, wenn sie mit der Entscheidung konfrontiert werden, wie sie bei der Benutzung von Software ihre Daten hosten möchten. Seit dem Aufstieg der Cloud stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen, die jeweils Vor- und Nachteile haben.

On-Premise bezeichnet hierbei das Hosting beim Kunden selbst, SaaS hingegen steht für Software as a Service, wobei die Daten vom Anbieter der Software gehostet werden. Welche Variante vorteilhafter ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Vorteile von On-Premise 

Die klassische Variante ist nach wie vor die On-Premise-Lösung, also die Anschaffung und die Installation der Software in der eigenen IT-Umgebung. Der erste Vorteil hierbei ist klar: Die volle Kontrolle. Auch ist On-Premise-Software einfacher an die eigenen, häufig stark individuellen Anforderungen anpassbar. Gerade große Unternehmen legen einen besonderen Wert darauf, dass sämtliche Daten in ihrer Hoheit liegen und die Software voll in ihr bestehendes IT-System integriert und gegebenenfalls direkt mit anderer Software verknüpft werden kann. Dies erfordert aber auch ein entsprechendes Know-how auf technischer Seite, denn Wartung, Monitoring und Backups müssen vom Kunden selbst überwacht werden. Hinzu kommt der oft sehr hohe finanzielle Aufwand der Software-Lizenz und der Installation, die diesen Weg für viele ressourcenschwache Unternehmen zu holprig macht. Und sollte der interne Server einmal ausfallen, kann das komplette System für eine Weile lahmgelegt sein, da es nicht unbedingt eine Möglichkeit gibt auf einen anderen Server auszuweichen. Trotzdem fühlen sich viele Unternehmen mit einer On-Premise-Lösung in Bezug auf den Datenschutz sicherer, auch wenn die Cloud hier mittlerweile keine direkten Nachteile mehr birgt.

Die Vorteile von SaaS

Software as a Service basiert im Gegensatz dazu auf der Prämisse eines Abo-Modells. Man mietet sich die Software und alle Daten befinden sich in der Cloud. Das macht natürlich den initialen Aufwand um einiges geringer, sowohl technisch als auch finanziell. Anstatt sich die Software-Lizenz direkt zu kaufen und sich teure Server aufzustellen, bezahlt man eine monatliche Gebühr für die Nutzung. Die Flexibilität und die geringeren Setup-Kosten sind damit vor allem für kleinere Unternehmen sehr attraktiv. Sämtliche Wartungs-, Monitorings- und Backup-Aufgaben liegen damit auch beim Dienst-Anbieter, die komplizierte IT-Last somit nicht auf den Schultern der meist technisch nicht so versierten kleineren Unternehmen. In den meisten Fällen gibt es auch verschiedene Abo-Modelle auf deren unterschiedliche Level man up- oder downgraden kann – je nach aktuellen Anforderungen an den Speicherplatz und die Funktionalitäten. Dadurch ist eine einfache Skalierbarkeit möglich und gerade diese Flexibilität und Anpassbarkeit macht SaaS-Lösungen so beliebt. Zusätzlich ist die Technologie von SaaS-Lösungen mittlerweile so weit, dass sie sich problemlos in bestehende Systeme einbinden lässt und nicht mehr mit anderer Software kollidiert.

Cloudbasierte Software ist also aktuell gefragt wie nie, ein Wachstum der Branche um 17,3% in 2019 ist vorhergesagt, mit den Zahlen auch zukünftig exponentiell steigend.

On-Premise oder SaaS? Was ist besser für mein Unternehmen?

Welches Modell den Vorzug erhält, hängt letztlich ganz von den Anforderungen und Ressourcen eines Unternehmens selbst ab. Auch wenn SaaS-Lösungen langsam in vielen Bereichen On-Premise ersetzen, bleibt On-Premise immer noch für viele Unternehmen klar der Vorreiter und so haben auch Software-Anbieter häufig noch beide Varianten im Angebot. Gerade die volle Kontrolle bei On-Premise ist für große Konzerne ein unverhandelbares Erfordernis. Aber gerade kleinere und mittelständische Unternehmen profitieren von der Flexibilität und Kostenkontrolle durch SaaS-Lösungen und können damit von Software profitieren, die in einer On-Premise-Version nicht rentabel wäre. Einen ganz klaren Winner gibt es also in diesem Vergleich nicht. Jedes Unternehmen muss die Entscheidung individuell treffen und die beste Lösung für sich und seine Anforderungen finden.

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